St. Antons Geschichte zwischen Entbehrung und Ski-Tradition

Museum St. AntonVor rund drei Jahren wurde das Museum St. Anton vollkommen neu gestaltet. In der traditionsreichen Trier-Villa erlebt man nicht nur das einmalige Ambiente dieses historischen Hauses, sondern vor allem die entbehrungsreiche Geschichte des Ortes und die umso glanzvollere Skigeschichte. Ständig wechselnde Sonderausstellungen lassen immer wieder neue, spannende Erlebnisse zu.

Gerade seit Beginn des 20. Jahrhunderts prägt das Skifahren den Arlberg und die Geschichte St. Antons. Waren rund um 1900 jene Urlaubsgäste, die sich auf Skiern fortbewegten, noch Exoten und wurden von den Einheimischen kritisch beäugt, so entwickelte sich rasch eine besondere Skikultur in St. Anton, die den Ort weltweit als Wiege des modernen Skisports bekannt gemacht hat.
Dieser Tradition wird in St. Anton großer Stellenwert eingeräumt. Die Wertschätzung gegenüber jedem Wintersportler ist hier besonders hoch. Das beweist auch das Museum St. Anton, das der Skigeschichte breiten Raum bietet. Von Pionieren wie Hannes Schneider, der um 1920 die Arlbergtechnik in aller Welt verbreitete, bis hin zu modernen Skilegenden wie Karl Schranz oder Mario Matt bietet das Museum St. Anton besondere Einblicke in die Entwicklung des Skisports.

 

Museum St. Anton: 100 Jahre Trier-Villa

Museum St. Anton Das Museum St. Anton ist kein klassisches Museum. Es entstand in den 1980er-Jahren in der historischen Trier-Villa mitten in St. Anton am Arlberg. Vor drei Jahren renoviert, ist das Museum ein Kleinod der Zeitgeschichte. Und man spürt in der Trier-Villa aber, wie viele Geschichten dieses Haus schon erlebt hat. Ein Ausflug in 100 Jahre bewegter Zeiten.

Seit 100 Jahren ist die Villa oberhalb der Galzigbahn fester Bestandteil des Ortsbildes von St. Anton am Arlberg. Das heutige Museum St. Anton ist wohl jenes Haus in Tirol, das auf eine der bewegtesten Geschichten zurückblicken kann.

Der deutsche Industrielle Bernhard Trier entdeckte damals die Kraft dieses Ortes und beschloss 1912, hier eine architektonisch mit der Umgebung verschmolzene Villa zu errichten. In der damaligen Villa von Bernhard Trier wurde Skigeschichte geschrieben. Trier gilt als der Förderer des Arlberger Skipioniers Hannes Schneider. In diesen historischen Räumen wurde Schneider dazu animiert, seine Skitechniken in aller Welt zu verbreiten.

 

Ein Rundgang durch St. Antons Geschichte

Museum St. AntonWenn die Besucher des Museums St. Anton am Arlberg mit ihren kostenlosen Audioguides in die Geschichte der Wiege des modernen Skisports eintauchen, erwartet sie eine Zeitreise voller Spannung und besonderer Menschen. Ein virtueller Rundgang durch das Museum.

Der erste Teil der Ausstellung im Museum St. Anton ist dem geschichtlichen Wandel des Ortes gewandelt. Es waren harte Zeiten. Den größten Wandel erlebte die Region im 19. Jahrhundert durch den Ausbau der Straßen, der St. Anton aus seiner alpinen Abgeschiedenheit holte. Auch wenn durch die Straßen die Anbindung an die „große Welt" gegeben war, lebten viele Menschen hier in Armut. Zahlreiche St. Antoner suchten ihr Glück im Auswandern.

Im September 1884 eröffnete Kaiser Franz Joseph die Arlbergbahn. Dieser Meisterleistung des alpinen Baus ist im Museum St. Anton breiter Raum gewidmet. Vor allem der imposante Arlbergtunnel war damals ein Meisterstück moderner Ingenieurskunst. Mit der Bahn kamen auch die ersten Touristen nach St. Anton, um die alpine Bergwelt zu erkunden. Die Ausstellung berichtet von dieser Zeit und mit wie vielen Gefahren die Arbeiter diese Bahnverbindung errichteten.

 

Sommer-Zeitreise in eine andere Welt

Museum St. Anton im SommerSt. Anton am Arlberg ist in aller Welt bekannt als umtriebiger Wintersportort, der seine Verbundenheit zur Faszination Schnee jeden Winter neu lebt. Im Sommer ist St. Anton anders. Es ist die Heimat aller, welche die Macht der Sommerberge hautnah erleben und erwandern wollen.

Das Museum St. Anton ist in den Sommermonaten ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste, die sich einfach erholen und etwas Pausieren wollen. Hauptgrund dafür ist sicherlich der Freizeitpark, der sich rund um die historische Trier-Villa erstreckt und ein wahres Kleinod der Entspannung ist.

Kleine Wege, ein kunstvoll angelegter Weiher, Kunstwerke und ein Adventure-Golfplatz machen diesen Park zu einem Erlebnis. Gemütliche Liegen laden dazu ein, im Schatten der Bäume einfach einmal die Seele baumeln zu lassen, während beim Adventure Golf Große und Kleine versuchen, mit so wenig wie möglich Schlägen den alpin angelegten Platz zu absolvieren.

 

Pressebilder

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Museum St. Anton


Museum St. Anton am Arlberg

©TVB St. Anton am Arlberg / Foto: Wolfgang Burger

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Museum St. Anton


Museum St. Anton am Arlberg

©TVB St. Anton am Arlberg / Foto: Anton Hiltpolt

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Museum Restaurant


Museum St. Anton am Arlberg (Restaurant)

©TVB St. Anton am Arlberg / Foto: Michael Walch

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